Auf amazon kostenlos herunterzuladen dieses Buch, das 1831 erschien und das erste Buch mit russischen Volksmärchen war. Klar gibt es bessere Übersetzer, aber darauf kam es dem Dietrich damals auch nicht an, ein allseits geschätztes Märchenbuch herauszugeben, er wollte einen Beitrag zur Märchenforschung liefern. Und in diesem Buch wurden die slawischen Märchenmotive gesammelt und in der Einleitung erläutert.

Ich habe das Buch folgendermaßen rezensiert:
Ein Meilenstein für die Märchenforschung und Völkerverständigung
Diese Rezension schreibe ich,um den zwei Einsternrezensionen zu ergänzen. Es stimmt, will man sich an russischen Volksmärchen erfreuen ( und da hat man Grund zur Freude), ist das nicht das richtige Buch und man ist mit der Märchensammlung von Alexander N. Afanasjew besser bedient. Aber es war das erste Buch über russische (Volks)Märchen, entstanden in einer Zeit, in der man gerade nach dem "wahren" Märchenton suchte. Und in diesem Geiste entstand die Sammlung, wie man dem Vorwort des Verfassers entnehmen kann. Die Bedeutung der Sammlung kann man dem ebenfalls enthaltenen Vorwort von Jacob Grimm entnehmen, er schrieb er:
Aus dem gesagten geht hervor, daß der Herausgeber durch Uebersetzung dieser russischen Märchen sich ein Verdienst um die Geschichte der deutschen Kindermärchen und der romantischen Poesie überhaupt erworben hat. Es ist von ihm vielleicht nicht das beste von dem, was er uns zu geben hatte, mitgetheilt worden; er beabsichtigt, andere Märchen an andern Orten oder in einer Fortsetzung der Sammlung nachzubringen; wir hätten gern gesehen, daß hier alles auf einmal bekannt gemacht worden wäre.
Ich als Märchenforscherin lese das Buch mit Interesse und diese schnell gemachten Übersetzungen zu lesen lässt mich der Qualität später gefundenen Formulierungen bewusst werden, wenn jetzt zum Beispiel vom Wasser des Lebens und vom Wasser des Todes und nicht von lebendigen Wasser und totem Wasser gesprochen wird.
Die angekreidete Rechtschreibung, nun, so war die 1831 nun mal möglich und richtig.