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#1

RE: Meine Anti-Favoriten

in ungeliebte Märchen 04.04.2013 00:45
von AndreasKrauss | 4 Beiträge | 4 Punkte

Märchen, die ich nie ausstehen konnte, können in drei grobe Kategorien eingereiht werden:

1) Schwankmärchen. Das beinhaltet "Märchen" wie "Die Sieben Schwaben". Also "Märchen", die gar keine Märchen sind, sondern nur öde, triste, langweilige Witzchen, die sich lediglich als Märchen tarnen. Hasse ich mehr als alle anderen Anti-Favoriten.

2) Tiermärchen. Ich kann mir nicht helfen, aber bis Mitte zu Ende letzten Jahres habe ich Tiermärchen immer verabscheut. Ich fand Märchen wie die "Bremer Stadtmusikanten" einfach nur langweilig.

Seltsamerweise mag ich jedoch seit 2011 den "Gestiefelten Kater" und habe ihn sogar zu einer Hauptfigur meiner Buchserie über das Märchenreich gemacht-- obwohl ich den Kinofilm von ihm bis heute noch nicht gesehen habe und es auch nicht beabsichtige, ihn mir reinzuziehen.

3) Märchen über Schwachköpfe. "Hans im Glück", "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" und so weiter haben bei mir keine Chance und hatten es noch nie. Langweilig ohne Ende.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sind rar.

[ Editiert von AndreasKrauss am 04.04.13 0:47 ]


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#2

RE: Meine Anti-Favoriten

in ungeliebte Märchen 22.04.2013 15:50
von Gemini | 11.637 Beiträge | 12100 Punkte

Die Bremer Stadtmusikanten gehörten schon immer zu meinen Lieblingsmärchen. Dass es sich dabei um Tiere handelt, ist ja zweitrangig,eher ist es ein Tierrechtemächen, die Grundaussage des Märchens besteht darin, dass man sich auch aus einer scheinbar ausweglosen Situation befreien und zu einem selbstbestimmten Leben finden kann, ist man auch allein zu schwach dazu, im Team klappts.

Ansonsten sind Tiermärchen sehr alte Märchen mit Wurzeln in der frühen Steinzeit.
Zumeist geht es da ja um Wolf und Fuchs - Kraft bzw. Gewalt versus Verstand bzw. List. Letzteres hat meist einen Vorteil.

Schwachköpfemärchen sind für mich weder "Hans im Glück" noch "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen". Ersteres ist ja bei den Märchenerzählern breit gedeutet und kann viele Wertigkeiten abklopfen, das zweite schätze ich sehr. Die Entwicklung eines aufgeschlossenen, munteren Jungen zum Mann.
"Hans heiratet" ist so ein "Schwachkopfmärchen", ein kleines Schwankmärchen, das Redewendungen wörtlich nimmt. Sowas macht sich an Märchenabenden ganz gut als Eröffnung, das sogenannte "Märchen für die Katz", bis Ruhe ins Publikum kommt.


Liebe Grüße
Bettina

Rezitante und Musäusfan-ny
zuletzt bearbeitet 07.03.2014 20:09 | nach oben springen


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